Manche Beiträge erscheinen auf der Startseite nicht in voller Länge, eben weil sie so lang sind, dass man ewig rumscrollen müsste, wenn man etwas bestimmtes sucht.
Mir ist dann in meinen Statistiken aufgefallen, dass diese „gekürzten“ Beiträge wesentlich weniger gelesen werden, als die, die in voller Länger auf der Startseite erscheinen.
Der tolle Mann wies mich dann darauf hin, dass womöglich die Leser das kleine „mehr … “ am Ende gar nicht sehen würden, weil meist darüber ein großes Bild zu sehen sei.

Somit also hier zum Verständnis:
Wenn am Ende ein kleines (mehr…) steht, könnt ihr da drauf klicken und dann bekommt ihr den gesamten Artikel angezeigt und nicht nur den Appetithappen.

An dieser Stelle mal ein riesiges Dankeschön an alle, die sich immer wieder hier her bemühen um meine kleinen Geschichten aus dem keksischen Kosmos zu lesen. Ein Autor will gelesen werden und ihr sorgt immer wieder dafür, dass ich mich am Ende des Schreibertages großartig fühle.

Überall sieht man diese Plakate dieser Tage. Der Aufruf sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen. Und jedes Mal ist das so ein bißchen wie ein Schlag ins Gesicht.

Denn: Ich würde mich ja gerne impfen lassen, es ist aber weit und breit kein Termin zu bekommen!

Ich habe inzwischen alles versucht. Angefangen mit der Impfhotline, die niemals nie zu erreichen ist „Versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal. Vielen Dank. Tuuuut, tuuuuut, tuuuuut.“

Weiter über das (den?) Impfterminradar den ich praktisch Tag und Nacht immer mal wieder im Blick habe. Aber auch hier entweder rote Kreuzchen oder der „Warteraum“ der sich gemütlicher anhört, als er denn dann ist. Denn Warteraum bedeutet, es gibt nicht nur keine Termine, sondern es ist sogar so voll, dass die, die auf Termine warten in einen virtuellen Warteraum gesperrt werden müssen (oder so ähnlich). Den Unterschied habe ich noch nicht so ganz begriffen.

Der Hausarzt ist gerade mit den Zweit-Impfterminen beschäftigt (WTF??) und vergibt erst wieder Termine nach dem zwei wöchigen Urlaub im Juni.

Der Gynäkologe impft noch nicht. Frühestens Ende Juli oder August.

Die Impfaktion in der Alten Feuerwache in Mannheim war so schnell ausgebucht (3.000 Dosen, pfh!), dass wir noch nicht einmal die Seite oder die Nummer zur Anmeldung gefunden haben.

Wenn man Menschen in unserem Alter hört, die bereits das erste Mal geimpft sind – und die gibt es tatsächlich rund um mich herum relativ häufig – dann waren das immer zufällige Beziehungstaten. Entweder kennt jemanden einen Arzt, der am Abend noch Impfdosen übrig hatte oder ein Angehöriger hat Stunden strickend vor dem PC verbracht um sehr spät abends einen Reservierungscode zu ergattern und dann, wiederum Stunden später, mitten in der Nacht an einen Impftermin zu kommen oder derjenige arbeitet in einem großen Unternehmen, das die Impfung In-House anbietet.

So weit ist mein Arbeitgeber leider noch nicht. Wie man hört, liegt das hauptsächlich daran, dass nicht geklärt werden kann, wie das mit der Abrechnung der Kosten laufen soll. Räumlichkeiten, Personal und Impfwillige sind zumindest vorhanden. Und das, wo wir doch als systemrelevant eingestuft sind.
Ach halt. Nee, stimmt ja gar nicht. Nur die Mitarbeiter, die in Rheinland-Pfalz oder Hessen wohnen. Die Baden-Württemberger nicht. Die sind Mitte Mai vielleicht eventuell oder auch doch nicht systemrelevant. Und falls es noch keinem aufgefallen sein sollte: Mitte Mai ist auch schon vorbei.

Statt Impftermin muss ich mich also um Testtermine kümmern. Nächste Woche werde ich mir wohl (aus Gründen) an zwei Tagen hintereinander so ein Stäbchen ins Hirn rammen lassen müssen. Diese Woche nur einmal. Juchu.
Und das wird ja nicht besser. Spontan war gestern. Heute musst du bereits Tage vorher wissen, wann genau du essen oder einkaufen gehen willst. Denn du brauchst ja einen Test.

Und dann sind da auch noch die Kinder. Die müssen sich sowieso zwei Mal die Woche für die Schule selbst testen. Wenn die jetzt also, sagen wir mal, mit uns essen gehen wollen, müssen sie sich zusätzlich noch einmal offiziell in der Nase bohren lassen.
Immerhin habe ich es jetzt schriftlich, dass man sich in unserem Impfzentrum auch im vorderen Nasenbereich testen lassen kann. Allerdings befürchte ich, das gibt dann vor Ort Diskussionen. Zumindest wurde einer Bekannten dort dieser Wunsch für ihre Kinder verwehrt.

Versteht mich nicht falsch. Die umfangreiche Testung finde ich ja gut. Und ich bin auch sehr, sehr froh, dass wir wieder essen gehen können und damit die Lieblings-Griechin vielleicht doch nicht für immer schließen muss.
Aber waren wir schon vorher Pandemie-müde, weil gar nix ging, sind wir jetzt Pandemie-gefrustet, weil alles so schleppend und benutzerunfreundlich vor sich geht.

Und dann wird man im Vorbeifahren noch von Plakaten der Bundesregierung verhöhnt. Na vielen Dank.

Ich habe gerade mal nachgesehen und war ganz überrascht, dass es mittlerweile schon drei Monate her ist, dass ich über mein neu entdecktes Sportprogramm Yogalethics berichtete. Inzwischen bin ich mit den 3 Leveln und 9 verschiedenen Trainings durch.
Vielleicht interessiert es daher den ein oder anderen, wie es denn nun gelaufen ist (wenn nicht, seid ihr selbst schuld wenn ihr weiterlest).

Ich kam ja nun nicht ganz untrainiert zum Level 1. So ein paar Restmuskeln waren noch von diversen anderen Trainings vorhanden und somit war ich guter Dinge.
Tatsächlich fand ich Level 1 auch noch relativ gut machbar. Ich merkte allerdings schnell, dass z.B. in meinem Rücken sehr, sehr wenige Muskeln vorhanden sind. Alleine das aufrechte Sitzen am Ende im Cool-Down fiel mir total schwer. Und das bis zum Schluss, auch wenn es da natürlich bereits etwas besser geworden war.

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Wir befinden uns mitten in der 3. Welle der Corona-Pandemie. Wer hätte sich vor einem Jahr ausmalen können, wo das alles hinführt? Ich jedenfalls nicht.

Wir haben die Osterferien und damit auch den Geburtstag von Miss Allerliebst sehr genossen, auch wenn er dieses Jahr wieder nur in ganz kleinem Rahmen gefeiert werden konnte.
Der tolle Mann und ich haben es geschafft, für 35 € Helium mit einem lauten Knall ins Wohnzimmer zu entlassen. Nicht einmal für ne Micky Mouse Stimme hat das gereicht.

Eine Woche später feierten wir auch den Geburtstag des Fräulein Wunders. Diesmal klappte das mit dem Helium schon wesentlich besser. Die Miss, aufgeweckt von dem Gegacker ihrer Eltern in der Nacht vor des Fräuleins Geburtstag, kam dann auch noch dazu und inhalierte das erste Mal in ihrem Leben etwas anderes als Luft. Allerliebst sage ich dazu nur.

Und nun?

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Was habe ich mich gefreut! Endlich wieder Präsenzunterricht für beide Kinder! Der tolle Mann geht auch wieder arbeiten. Vor mir lagen zwei Wochen herrlichen Alleinseins am Vormittag, bevor die Osterferien beginnen!

Seit gut einem Dreiviertel Jahr bin ich nämlich Tag und Nacht von mindestens einem Familienmitglied umgeben.
War es im Sommer noch der tolle Mann auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle, kamen dann bereits im Frühjahr und dann später wieder kurz vor den Weihnachtsferien die Kinder dazu. Homeoffice, Homeschooling das ganze blöde Programm. Täglich.

Ich liebe ja meine Familie und war selbst erstaunt, wie wenig nervend es ist, alle immer um mich herum zu haben. Ich bin nämlich ein Mensch, der sehr gerne mal seine Ruhe hat, einfach nur für sich ist und inzwischen selbst dann die Musik oder anderes Hintergrundrauschen aus lässt (das Alter, sie verstehen). Trotzdem steuere ich so langsam auf meine Grenzen zu. Wir wir alle wahrscheinlich.
Und jetzt also in Summe vier Stunden Alleine am Vormittag. Auch wenn ich mit dieser Zeit ja nicht wirklich etwas anfangen kann, da ich weiterhin im Homeoffice vor mich hin arbeite, war doch die Vorstellung einfach meine Ruhe zu haben, nicht tausendmal am Vormittag auf den Ruf „Mamaaaaaa, ich habe Hunger/eine Frage/komme nicht weiter usw. usf.“ reagieren zu müssen, ein gottverdammter Traum.

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Und so sitzen wir zusammen auf dem Spielplatz, schauen unseren Kindern beim Toben zu und unterhalten uns über die letzten Entwicklungen in der Grundschule und im Freundeskreis. Und wir stellen dabei fest, dass wir gefühlt die einzigen sind, die noch nicht in Quarantäne oder einen Corona-Test machen mussten.
Kaum hatte Grundschule und Kindergarten wieder geöffnet, gab es auch schon die ersten Coronafälle. Alle Klassenkameraden, auch gerne mal die Hortkinder zusätzlich, mussten daraufhin 10 Tage in Quarantäne. Selbst wenn der Corona-Test negativ ausfiel. Immerhin durfte dann der Rest der Familie die Wohnung wieder verlassen.
Wir klopfen also auf Holz, wenden uns anderen Dingen zu und halten unser Gesicht in die Sonne.

Am nächsten Tag ist für mich wieder Homeoffice angesagt, während beide Kinder sich ihrem Online-Unterricht widmen.
Ganz nach Murphys Gesetz erreicht mich gleich am Morgen eine Mail von der Lieblingskollegin: „Nase läuft und ich rieche seit dem Wochenende nichts mehr. Habe einen Corona-Test gemacht und warte auf das Ergebnis.“ Bähm!
Jetzt sollte man ja meinen, dass mich das in meinem Homeoffice nicht weiter stören sollte, immerhin verbreiten sich die Viren noch nicht über Telekommunikationsgeräte. Leider hatten wir uns aber die Woche davor in unserer Geschäftsstelle getroffen, weil ein paar Dinge zur Besprechung zusammen kamen und die einfach besser persönlich zu klären waren. Tja. Wir sitzen zwar nur zu zweit in einem Vier-Personen-Büro mit Plexiglaswänden und genügend Abstand, aber wir saßen dann halt doch 20 Minuten ohne Maske nebeneinander und starrten gemeinsam auf einen Bildschirm. Blöd, ich weiß.

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Ich kann gerade gar nicht mehr aufhören zu weinen. Es ist sooooo schön und soooo emotional und diese Frau kann singen!! Puh.

Ich kannte das Lied natürlich vorher schon. Ich mag diese Songs, die die Botschaft transportieren: Ja, ich habe Narben und ja, ich habe gelitten. Aber dass bin ICH. This is me.
Der Film steht bei mir schon eine Weile auf der „Will-ich-sehen-Liste“ (bisher hauptsächlich, weil ich Hugh Jackman wirklich sehr verehre) und ich schätze, dieses Wochenende ist er fällig (also der Film, nicht Hugh Jackman).

Ich habe erst nicht ganz verstanden, worum es in dem Vorgeplänkel des Regisseurs und der Sängerin geht, mein Englisch ist etwas eingerostet. Aber dass da etwas bei einer Probesession einfach so passiert ist, habe ich dann doch verstanden. Und dass es für die Sängerin eine „other world experience“ war. Und was genau, das müsst ihr euch uuuuuunbedingt ansehen. Bitte, bitte, bitte!!

Und wer es genau wissen möchte, schaut sich das Video aus dem fertig Film an, zusammen mit dem Text, der einfach so wundervoll ist. And I know that I deserve your love!

Ich versuche wieder mehr Sport zu machen oder mich zumindest eine Stunde am Tag zu bewegen. Vor lauter Herumgesitze vor diversen Computern und Schulaufgaben kommt mein Körper ja zu nix. Außerdem schreibe ich wieder alles auf, was ich esse. Also zumindest meistens. Das hilft mir. Und auch wenn sich auf der Wage nicht so viel tut (ein Kilo in drei Wochen), so fühle ich mich doch wesentlich wohler in meinem Körper als noch an Silvester.

Schon seit längerem merke ich, dass es mich nicht mehr so zu meinen Jillian-Michaels DVDs zieht. Mir ist das zu anstrengend. Da mag der ein oder andere lachen, aber tatsächlich kann man auch Sport machen, ohne dass man hinterher auf allen Vieren von der Yogamatte krabbeln muss.
Bisher fand ich das toll, wobei der Gedanke, dass man bei dieser Art von Sport (HIIT) extrem schnell extrem viele Kalorien verbrennt, ein sehr großer Ansporn war.
Momentan lerne ich sogar das Joggen wieder lieben. Leider ist das Wetter in letzter Zeit eher weniger für einen entspannten und angenehmen Lauf geeignet.

Ich weiß nicht genau, wie ich dann auf Yoga kam. Ich glaube, ich wollte einfach mal sehen, was Jillian Michaels in dem Zusammenhang anbietet. Aber bereits die Titel „Yoga extrem“ und „Yoga Inferno“ schreckten mich ab. Ich suchte doch etwas, was eben anstrengend aber nicht vollkommen Inferno war. So ein bißchen wie die Brigitte-Fitness DVD, die ich inzwischen aber halt auch auswendig aufsagen kann.
Und dann fiel mir relativ schnell das Programm von Hans Figueroa Yogaletics in die Hände. Nur begeisterte Rezensionen bei Amazon. Und das was ich las, schien zu meinen derzeitigen Sportvorstellungen gut zu passen.

Das beste an der Geschichte ist aber, dass der feine Herr auf seiner Internetseite ein kostenloses Probetraining anbietet. Eine halbe Stunde nachdem ich das Programm das erste Mal entdeckt hatte, stand ich in Trainingsklamotten auf meiner Matte und lies mich von Hans durch das halbstündige Yoga-Programm führen. Dazu streamte ich das Video von meinem Handy auf den Fernseher, was ganz problemlos geklappt hat.
Und, oh Wunder, das Programm machte tatsächlich richtig Spaß! Ich bin froh, dass ich noch so ein paar Restmuskeln habe. Und obwohl auch der Herabschauende Hund im Programm war, kam mir das eher wie ein Fitnesstraining vor. Plank halten, Kniebeugen, Ausfallschritte, das volle Programm eben, aber dann halt doch ein bißchen anders. Schön anders.

Wer mich kennt weiß, dass ich bisher Yoga eher ablehnend gegenüber stand. Das war mir zu ruhig und außerdem muss man da seine Füße hinter den Kopf legen können oder auf Händen gehen. Ich wollte mich bewegen, auspowern, stöhnen und schwitzen. Da schien mir die Kriegerposition oder der Sonnengruß nicht so das Wahre.
Inzwischen bin ich aber wohl in dem Alter, dass ich diese eher ruhige Sportart sehr angenehm finde. Außerdem lässt mit fast fünfzig tatsächlich die Beweglichkeit nach. Und machen wir uns nichts vor: Schwitzen und Stöhnen musste ich trotzdem. Und das nicht zu knapp.

Das ganze Programm zielt eher auf Kraft und Beweglichkeit denn auf Abnehmen und Kalorienverbrennen ab. Das gefällt mir. Um so viele Kalorien wie bei einer Runde Joggen zu verbrennen, müsste ich mich drei Mal durch ein HIIT Training quälen. Also gehe ich doch lieber zwei Mal die Woche Joggen und habe meine Kalorien verbrannt und kann den Rest anstrengende, aber beruhigende Übungen mit Hans machen (hier entsprechen ca. 4 Trainings einer Runde Joggen).
Das Ganze ist als Onlinecode zu einem Stream oder als DVD-Paket inkl. Onlinecode zu erwerben. Insgesamt bietet das Programm 9 Workouts für 9 Wochen. Training 3 x 30 Minuten die Woche. Ohne Gewichte, ohne Hüpfen, ohne Cardio. Toll! Und für dazwischen gibt es noch 10 minütige Dehnungsprogramme jeweils eines für Beine, Rumpf oder Oberkörper. Kann ja auch nix schaden.

Da ich mir anfangs nicht sicher war, ob es zu den DVDs den Onlinecode dazu gibt, oder ob ich mich für eines von beiden entscheiden muss, schrieb ich eine Mail an den Support der Webseite. Ich richtete mich auf tagelanges Warten ein, war aber so ein bißchen beruhigt, weil ich ja bis zur Antwort das Probetraining absolvieren kann.
Und dann zeigte mir mein Computer eine eingegangene Mail von diesem Support an. Keine Minute, nachdem ich meine Mail losgeschickt hatte. Ich ging also davon aus, dass es sich hierbei um eine standardisierte Antwort mit dem Tenor „Danke für deine Mail. Sie ist bei uns eingegangen. Wir kümmern uns irgendwann darum.“ handelte. Aber weit gefehlt! Tatsächlich hatte mir ein netter Mensch geschrieben, dass der Code selbstverständlich in der DVD Box enthalten ist und wünschte mir einen schönen Tag. Innerhalb von nicht mal zwei Minuten! Ist das der Hammer oder was? Hach, ich glaube, ich bin verliebt. Hip, Hip, Hurra!

Die Firma fitathome bietet noch weitere Fitnessprogramme an, alle an das Thema Yoga angelehnt. Auch für das zweite Programm „Animal Fitness“ gibt es ein kostenloses Probetraining, das ich auch ausprobiert habe. Aber das ist mir irgendwie zu affig (Ha, ha, schlechter Wortwitz). Tatsächlich bekommen die einzelnen Yogaposen nur irgendwelche Tiernamen („Gib mir Tiernamen!“ aus welchem Film ist das nochmal?!?).
Als Erweiterung zu Yogaletics gibt es außerdem das sogenannte „Black Level“. Ich befürchte, hier muss ich dann tatsächlich meinen Körper in unmögliche Positionen verbiegen können. Warten wir es ab.

Die DVD war jedenfalls innerhalb eines Tages da und ich kann es jetzt natürlich kaum erwarten loszulegen. Bald werde ich ganz Zen-Mäßig über dem Homeschooling schweben und so stark und gelenkig wie eine Schlangenfrau sein.
Nimm das, du doofe Pandemie!

Ich höre euch stöhnen. Pandemie? Echt jetzt?
Ja, schon wieder.
Etwas anderes passiert hier ja auch nicht. Ich hoffe einfach, dass ich in zwei Jahren diesen Eintrag hier lese und mich daran zurück erinnere, wie es war.
Ob das dann auch so sein wird, dass man sich nur an die schönen Dinge erinnert? Die viele Zeit zum Beispiel, die man gemütlich zu Hause verbracht hat, ohne Hektik, wenn auch mit Stress durch Homeschooling und gleichzeitigem Homeoffice?
Dieses „nicht mit Terminen jonglieren müssen“ und „die Kinder nicht dauern von A nach B bringen müssen“ und „endlich mal Muse um zu Spielen/Lesen/whatever haben“? Vielleicht werden wir uns das ja irgendwann zurück wünschen.

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Alle Geschichten – Tiemo Hauer

Auch heute gibt es wieder ein Lied der Woche. Von diesen männlichen Singer/Songwritern höre ich wirklich nur sehr wenige und meist nur ausgewählte Lieder (z.B. Alles Okay von Johannes Oerding). Ich mag das Genre nicht so wirklich.
Aber trotzdem oder gerade deshalb hat mich dieser Song wie elektrisiert. Der Text ist so toll und eigentlich sollte man den vor jedem Supermarktbesuch einmal hören, um sich mental milde zu stimmen.

Fragt mich nicht, was der gelbe Streifen in dem Video bedeuten soll. Da da ja nun auch nicht gerade ein cineastisches Meisterwerk abgefeuert wird, ist das aber ja nicht ganz so schlimm.

… hier auf dem Blog, aber auch im weiter anhaltenden Lockdown, dem Homeoffice und der erneuten Zu-Hause-Beschulung.
Ich hoffe, ihr hattet einen angenehmen Start ins neue Jahr und ich wünsche euch für 2021 nur das Beste.

Die letzten Wochen waren trotz Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperre erstaunlich entspannt und harmonisch. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass Ferien waren und ich Urlaub hatte.
Die Tage plätscherten so dahin, während sich unser Tagesrhythmus total verschob. Wir standen immer später auf und gingen dementsprechend auch spät ins Bett. Die Kinder weckten wir gegen halb elf, elf aber wirklich gesehen hat man sie meist erst am frühen Nachmittag, wenn der Hunger sie aus den Betten trieb.

Den Jahreswechsel verbrachten wir sehr angenehm mit meinem Papa (der ja sozusagen zu unserem Hausalt gehört) und der liebsten Julia und ihren Kindern. Da letztere drei bei uns übernachteten, mussten wir uns auch um keine Ausgangssperre kümmern. Der Herr Papa schlich sich dann morgens um halb vier durch dunkle, verlassene Häuserschluchten nach Hause.

Mit viel extrem leckerem Wein (extra für dieses Ereignis bestellt, man muss sich ja irgendwie Höhepunkte setzen) und zwei, drei Runden Tabu Junior mit allen Anwesenden, war das Jahresende schnell erreicht und so standen wir bald darauf mit einem Glas Sekt in der Hand im Garten und staunten, wie viele Raketen und Böller in unserer Nachbarschaft noch vom letzten Jahr übrig geblieben waren (der Verkauf von Feuerwerkskörpern wurde in diesem Corona-Jahr ja verboten).

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