Manche Beiträge erscheinen auf der Startseite nicht in voller Länge, eben weil sie so lang sind, dass man ewig rumscrollen müsste, wenn man etwas bestimmtes sucht.
Mir ist dann in meinen Statistiken aufgefallen, dass diese „gekürzten“ Beiträge wesentlich weniger gelesen werden, als die, die in voller Länger auf der Startseite erscheinen.
Der tolle Mann wies mich dann darauf hin, dass womöglich die Leser das kleine „mehr … “ am Ende gar nicht sehen würden, weil meist darüber ein großes Bild zu sehen sei.

Somit also hier zum Verständnis:
Wenn am Ende ein kleines (mehr…) steht, könnt ihr da drauf klicken und dann bekommt ihr den gesamten Artikel angezeigt und nicht nur den Appetithappen.

An dieser Stelle mal ein riesiges Dankeschön an alle, die sich immer wieder hier her bemühen um meine kleinen Geschichten aus dem keksischen Kosmos zu lesen. Ein Autor will gelesen werden und ihr sorgt immer wieder dafür, dass ich mich am Ende des Schreibertages großartig fühle.

Ich kann gerade gar nicht mehr aufhören zu weinen. Es ist sooooo schön und soooo emotional und diese Frau kann singen!! Puh.

Ich kannte das Lied natürlich vorher schon. Ich mag diese Songs, die die Botschaft transportieren: Ja, ich habe Narben und ja, ich habe gelitten. Aber dass bin ICH. This is me.
Der Film steht bei mir schon eine Weile auf der „Will-ich-sehen-Liste“ (bisher hauptsächlich, weil ich Hugh Jackman wirklich sehr verehre) und ich schätze, dieses Wochenende ist er fällig (also der Film, nicht Hugh Jackman).

Ich habe erst nicht ganz verstanden, worum es in dem Vorgeplänkel des Regisseurs und der Sängerin geht, mein Englisch ist etwas eingerostet. Aber dass da etwas bei einer Probesession einfach so passiert ist, habe ich dann doch verstanden. Und dass es für die Sängerin eine „other world experience“ war. Und was genau, das müsst ihr euch uuuuuunbedingt ansehen. Bitte, bitte, bitte!!

Und wer es genau wissen möchte, schaut sich das Video aus dem fertig Film an, zusammen mit dem Text, der einfach so wundervoll ist. And I know that I deserve your love!

Ich versuche wieder mehr Sport zu machen oder mich zumindest eine Stunde am Tag zu bewegen. Vor lauter Herumgesitze vor diversen Computern und Schulaufgaben kommt mein Körper ja zu nix. Außerdem schreibe ich wieder alles auf, was ich esse. Also zumindest meistens. Das hilft mir. Und auch wenn sich auf der Wage nicht so viel tut (ein Kilo in drei Wochen), so fühle ich mich doch wesentlich wohler in meinem Körper als noch an Silvester.

Schon seit längerem merke ich, dass es mich nicht mehr so zu meinen Jillian-Michaels DVDs zieht. Mir ist das zu anstrengend. Da mag der ein oder andere lachen, aber tatsächlich kann man auch Sport machen, ohne dass man hinterher auf allen Vieren von der Yogamatte krabbeln muss.
Bisher fand ich das toll, wobei der Gedanke, dass man bei dieser Art von Sport (HIIT) extrem schnell extrem viele Kalorien verbrennt, ein sehr großer Ansporn war.
Momentan lerne ich sogar das Joggen wieder lieben. Leider ist das Wetter in letzter Zeit eher weniger für einen entspannten und angenehmen Lauf geeignet.

Ich weiß nicht genau, wie ich dann auf Yoga kam. Ich glaube, ich wollte einfach mal sehen, was Jillian Michaels in dem Zusammenhang anbietet. Aber bereits die Titel „Yoga extrem“ und „Yoga Inferno“ schreckten mich ab. Ich suchte doch etwas, was eben anstrengend aber nicht vollkommen Inferno war. So ein bißchen wie die Brigitte-Fitness DVD, die ich inzwischen aber halt auch auswendig aufsagen kann.
Und dann fiel mir relativ schnell das Programm von Hans Figueroa Yogaletics in die Hände. Nur begeisterte Rezensionen bei Amazon. Und das was ich las, schien zu meinen derzeitigen Sportvorstellungen gut zu passen.

Das beste an der Geschichte ist aber, dass der feine Herr auf seiner Internetseite ein kostenloses Probetraining anbietet. Eine halbe Stunde nachdem ich das Programm das erste Mal entdeckt hatte, stand ich in Trainingsklamotten auf meiner Matte und lies mich von Hans durch das halbstündige Yoga-Programm führen. Dazu streamte ich das Video von meinem Handy auf den Fernseher, was ganz problemlos geklappt hat.
Und, oh Wunder, das Programm machte tatsächlich richtig Spaß! Ich bin froh, dass ich noch so ein paar Restmuskeln habe. Und obwohl auch der Herabschauende Hund im Programm war, kam mir das eher wie ein Fitnesstraining vor. Plank halten, Kniebeugen, Ausfallschritte, das volle Programm eben, aber dann halt doch ein bißchen anders. Schön anders.

Wer mich kennt weiß, dass ich bisher Yoga eher ablehnend gegenüber stand. Das war mir zu ruhig und außerdem muss man da seine Füße hinter den Kopf legen können oder auf Händen gehen. Ich wollte mich bewegen, auspowern, stöhnen und schwitzen. Da schien mir die Kriegerposition oder der Sonnengruß nicht so das Wahre.
Inzwischen bin ich aber wohl in dem Alter, dass ich diese eher ruhige Sportart sehr angenehm finde. Außerdem lässt mit fast fünfzig tatsächlich die Beweglichkeit nach. Und machen wir uns nichts vor: Schwitzen und Stöhnen musste ich trotzdem. Und das nicht zu knapp.

Das ganze Programm zielt eher auf Kraft und Beweglichkeit denn auf Abnehmen und Kalorienverbrennen ab. Das gefällt mir. Um so viele Kalorien wie bei einer Runde Joggen zu verbrennen, müsste ich mich drei Mal durch ein HIIT Training quälen. Also gehe ich doch lieber zwei Mal die Woche Joggen und habe meine Kalorien verbrannt und kann den Rest anstrengende, aber beruhigende Übungen mit Hans machen (hier entsprechen ca. 4 Trainings einer Runde Joggen).
Das Ganze ist als Onlinecode zu einem Stream oder als DVD-Paket inkl. Onlinecode zu erwerben. Insgesamt bietet das Programm 9 Workouts für 9 Wochen. Training 3 x 30 Minuten die Woche. Ohne Gewichte, ohne Hüpfen, ohne Cardio. Toll! Und für dazwischen gibt es noch 10 minütige Dehnungsprogramme jeweils eines für Beine, Rumpf oder Oberkörper. Kann ja auch nix schaden.

Da ich mir anfangs nicht sicher war, ob es zu den DVDs den Onlinecode dazu gibt, oder ob ich mich für eines von beiden entscheiden muss, schrieb ich eine Mail an den Support der Webseite. Ich richtete mich auf tagelanges Warten ein, war aber so ein bißchen beruhigt, weil ich ja bis zur Antwort das Probetraining absolvieren kann.
Und dann zeigte mir mein Computer eine eingegangene Mail von diesem Support an. Keine Minute, nachdem ich meine Mail losgeschickt hatte. Ich ging also davon aus, dass es sich hierbei um eine standardisierte Antwort mit dem Tenor „Danke für deine Mail. Sie ist bei uns eingegangen. Wir kümmern uns irgendwann darum.“ handelte. Aber weit gefehlt! Tatsächlich hatte mir ein netter Mensch geschrieben, dass der Code selbstverständlich in der DVD Box enthalten ist und wünschte mir einen schönen Tag. Innerhalb von nicht mal zwei Minuten! Ist das der Hammer oder was? Hach, ich glaube, ich bin verliebt. Hip, Hip, Hurra!

Die Firma fitathome bietet noch weitere Fitnessprogramme an, alle an das Thema Yoga angelehnt. Auch für das zweite Programm „Animal Fitness“ gibt es ein kostenloses Probetraining, das ich auch ausprobiert habe. Aber das ist mir irgendwie zu affig (Ha, ha, schlechter Wortwitz). Tatsächlich bekommen die einzelnen Yogaposen nur irgendwelche Tiernamen („Gib mir Tiernamen!“ aus welchem Film ist das nochmal?!?).
Als Erweiterung zu Yogaletics gibt es außerdem das sogenannte „Black Level“. Ich befürchte, hier muss ich dann tatsächlich meinen Körper in unmögliche Positionen verbiegen können. Warten wir es ab.

Die DVD war jedenfalls innerhalb eines Tages da und ich kann es jetzt natürlich kaum erwarten loszulegen. Bald werde ich ganz Zen-Mäßig über dem Homeschooling schweben und so stark und gelenkig wie eine Schlangenfrau sein.
Nimm das, du doofe Pandemie!

Ich höre euch stöhnen. Pandemie? Echt jetzt?
Ja, schon wieder.
Etwas anderes passiert hier ja auch nicht. Ich hoffe einfach, dass ich in zwei Jahren diesen Eintrag hier lese und mich daran zurück erinnere, wie es war.
Ob das dann auch so sein wird, dass man sich nur an die schönen Dinge erinnert? Die viele Zeit zum Beispiel, die man gemütlich zu Hause verbracht hat, ohne Hektik, wenn auch mit Stress durch Homeschooling und gleichzeitigem Homeoffice?
Dieses „nicht mit Terminen jonglieren müssen“ und „die Kinder nicht dauern von A nach B bringen müssen“ und „endlich mal Muse um zu Spielen/Lesen/whatever haben“? Vielleicht werden wir uns das ja irgendwann zurück wünschen.

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Alle Geschichten – Tiemo Hauer

Auch heute gibt es wieder ein Lied der Woche. Von diesen männlichen Singer/Songwritern höre ich wirklich nur sehr wenige und meist nur ausgewählte Lieder (z.B. Alles Okay von Johannes Oerding). Ich mag das Genre nicht so wirklich.
Aber trotzdem oder gerade deshalb hat mich dieser Song wie elektrisiert. Der Text ist so toll und eigentlich sollte man den vor jedem Supermarktbesuch einmal hören, um sich mental milde zu stimmen.

Fragt mich nicht, was der gelbe Streifen in dem Video bedeuten soll. Da da ja nun auch nicht gerade ein cineastisches Meisterwerk abgefeuert wird, ist das aber ja nicht ganz so schlimm.

… hier auf dem Blog, aber auch im weiter anhaltenden Lockdown, dem Homeoffice und der erneuten Zu-Hause-Beschulung.
Ich hoffe, ihr hattet einen angenehmen Start ins neue Jahr und ich wünsche euch für 2021 nur das Beste.

Die letzten Wochen waren trotz Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperre erstaunlich entspannt und harmonisch. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass Ferien waren und ich Urlaub hatte.
Die Tage plätscherten so dahin, während sich unser Tagesrhythmus total verschob. Wir standen immer später auf und gingen dementsprechend auch spät ins Bett. Die Kinder weckten wir gegen halb elf, elf aber wirklich gesehen hat man sie meist erst am frühen Nachmittag, wenn der Hunger sie aus den Betten trieb.

Den Jahreswechsel verbrachten wir sehr angenehm mit meinem Papa (der ja sozusagen zu unserem Hausalt gehört) und der liebsten Julia und ihren Kindern. Da letztere drei bei uns übernachteten, mussten wir uns auch um keine Ausgangssperre kümmern. Der Herr Papa schlich sich dann morgens um halb vier durch dunkle, verlassene Häuserschluchten nach Hause.

Mit viel extrem leckerem Wein (extra für dieses Ereignis bestellt, man muss sich ja irgendwie Höhepunkte setzen) und zwei, drei Runden Tabu Junior mit allen Anwesenden, war das Jahresende schnell erreicht und so standen wir bald darauf mit einem Glas Sekt in der Hand im Garten und staunten, wie viele Raketen und Böller in unserer Nachbarschaft noch vom letzten Jahr übrig geblieben waren (der Verkauf von Feuerwerkskörpern wurde in diesem Corona-Jahr ja verboten).

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Alle Jahre wieder … stellt sich im Hause Keks die Frage, mit welchen Dingen die Adventskalender von Miss Allerliebst und dem Fräulein Wunder bestückt werden sollen. 
Meist entsteht dann eine Mischung aus Lego, Playmobil, Süßem und kleinen Drogerieartikeln, die ich im Laufe der Woche vor dem 1. Advent hektisch besorge, weil mir zu spät auffällt, dass dieser ja schon direkt vor der Tür steht. 

Die letzten Jahre war ich immer ein bißchen neidisch. Auch wenn es bei mir als Kind „nur“ die Kalender aus dem Supermarkt mit Schokolade gab, war es doch ein schönes Ritual morgens ein Türchen zu öffnen und mit einer Kleinigkeit beschenkt zu werden.
Leider hörte dies irgendwann auf. Tatsächlich kann ich gar nicht mehr genau sagen, wann. Ich weiß nur, dass der tolle Mann und ich uns am Anfang unserer Beziehung auch noch mit gekauften Adventskalender beglückten und damals auch noch mein Arbeitgeber jedes Jahr einen Schokokalender beisteuerte.

Letztes Jahr kam dann das erste Mal Vicky mit ihrer wahnwitzigen Adventskalender Idee auf mich zu. Hierzu benötigte sie 24 mitmachfreudige Mädels. Das kleine Handicap, dass man dafür backen und/oder basteln können sollte, verdrängte ich gekonnt. Ich wollte unbedingt dabei sein! 

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Hier im Blog ist es ruhig geworden. Vielleicht, weil gerade (trotz Lockdown light) so viel im realen Leben los ist. Überwiegend emotional, aber auch bei dem Versuch irgendwie eine weihnachtliche Stimmung zu erzeugen.
Das fällt mir zu „normalen Zeiten“ schon schwer. Ich bin weder der Dekorations- noch der romantische „bei Kerzenschein zu Weihnachtsliedern entspannen“ Typ. Mit dem ganzen Kram habe ich eigentlich erst angefangen, seitdem wir Kinder haben. Vorher war es ausreichend, bei meinen Eltern vorbei zu schauen um in Weihnachtsstimmung zu kommen. Da wurde dekoriert und gebacken und Wintersport im Fernsehen geschaut, während weihnachtliche Chöre im Hintergrund leise vor sich hin sangen.

Heute besteht meine Weihnachtsdeko aus ein paar einsamen Fundstücken, vier Sternen am Fenster und einem Adventskranz, für den ich jedes Jahr einen Tag vor dem 1. Advent vom Spielplatz gegenüber irgendwelche benadelten Äste klaue, diese um vier Kerzen herum auf einer Art länglicher Servierteller drapiere und ein paar kleine rote und goldene Kugeln drumrum stecke. Fertig.

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Eigentlich erstaunlich, dass wir schon beim Lied der Woche No. 5 angelangt sind und noch nichts von den Backstreet Boys dabei war.
Ich hege nämlich eine nicht sehr heimliche Leidenschaft für die fünf Herren. Schon seit Ewigkeiten. Ich könnte euch Geschichten erzählen …

Aber für heute soll es dabei bleiben, dass es die Band tatsächlich noch gibt und dass sie weiterhin tolle Musik machen, auch wenn ich nicht mehr alles uneingeschränkt gut finde.

Das nun folgende Stück ist jedenfalls vom letzten Album aus 2019 „DNA“, mit dem es die Jungs auf Platz 1 in den US-Billboard-Charts schafften.
Ich finde das Video zeigt sehr schön, wo die Herren inzwischen angekommen sind (es handelt sich hier um die tatsächlichen Familien) und der Song macht mir immer gute Laune.

In den Herbstferien waren wir nach langer Zeit mal wieder wandern. Wir vier. Also mit Kindern und so. Das ist anstrengend. Und damit meine ich nicht die Strecke, die gerne mal auf und ab führte und selbst mich (nicht ganz untrainiert) herausforderte.
Nein, die Kinder hatten keine Lust. Ich kenne das Gefühl natürlich durchaus. Wenn meine Eltern früher mit mir Spazierengehen wollten, fand ich das auch immer total unnötig und Spaß hatte ich auch im Nachhinein betrachtet dabei nicht.
In Zeiten von Corona sind die Aktivitäten, die man als Familie gemeinsam machen kann, allerdings sehr begrenzt. Tierparks, Zoos, Kinos, Schwimmbäder und, und, und … alles zu oder nur mit Dauermasketragen zu besuchen. Darauf hatten wir alle keine Lust.
Also raus in die Natur.
Wir begannen mit kleineren Ausflügen mit dem Fahrrad, gingen auch mal bei strahlendem Sonnenschein eine Runde übers Feld. Das fanden die Kinder auch nur so semi gut, hielt sich zeitlich aber auch in Grenzen.

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