12 von 12 im Juni 2022

Ins Leben gerufen hat diese Aktion Caro von Draußen nur Kännchen.
Das Prinzip ist schnell erklärt: Immer am 12. eines Monats macht man jede Menge Fotos und dokumentiert so seinen Tag.

Ich bin mal wieder spät dran, aber irgendwie ist immer was. Ich hoffe, ich habe 12 Fotos zusammen bekommen. Schauen wir mal.

Seit der tolle Mann am vergangenen Wochenende mit Corona vom Männerwochenende zurück kam, testen wir uns alle regelmäßig. Tatsächlich habe ich seit dem Vortag Erkältungssymptome, der Test bleibt aber negativ.

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Das war der Juni 2022

Nun ist heute auch schon der 15. Juli, aber ich möchte dann doch noch meiner Chronistenpflicht nachkommen. Denn ich weiß, bereits in ein paar Monaten werde ich mich freuen, etwas über den Monat zu lesen, in dem ich ein halbes Jahrhundert alt wurde.

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Freitagsfüller #24

Heute mal wieder der Freitagsfüller, ins Leben gerufen von Barbara. Der fettgedruckte Teil des Satzes ist vorgegeben, den Rest habe ich ergänzt.

1.  Es sind (noch keine) Ferien und wir können den Beginn in 2,5 Wochen kaum erwarten.

2.   Seit dem ich als Kind mal fast ertrunken wäre, habe ich sehr viel Respekt vor Wasser.

3.  Das letzte, was ich online bestellt habe ist ein Hula Hoop Reifen (ja, auch ich – hier bitte Augenrollen vorstellen).

4.   Ich habe in letzter Zeit überhaupt nichts neues beim Einkaufen entdeckt.

5.   Wenn es richtig heiß ist verkrieche ich mich in der Wohnung und lasse alle Rollläden herunter.

6.   Wir schauen uns vor lauter Vorfreude ständig Bilder und Bewertungen von unserem Urlaubshotel im August an.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Treffen mit Michi, morgen habe ich geplant, Flammkuchen auf unserem Pizzastein im neuen Grill zu machen und Sonntag möchte ich weiß ich noch nicht was ich mache

Das war der Mai 2022

Besser spät als nie befasse ich mich kurz vor dem Ende des Juni noch schnell mit dem Vormonat. Es soll ja nichts vergessen werden.

Gleich zu Beginn des Monats sind wir auf eine Kommunion eingeladen. Der Gottesdienst ist entgegen den sonstigen katholischen Gepflogenheiten sehr kurzweilig und sowohl die Kinder als auch der tolle Mann haben nichts zu meckern.
Das Fest im Anschluss ist harmonisch und sowohl Eltern als auch Kinder haben ihren Spaß. Es ist einfach so schön sich wieder etwas unbeschwerter mit Menschen treffen zu können.

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Das war der April 2o22

Der April ist erfahrungsgemäß einer der ereignisreichsten und damit auch anstrengendsten Monate im Jahr für mich. Warum, seht ihr jetzt.

Direkt am 1. April kann ich mein neues Gesichtskleid abholen. Die neue Brille ist gewöhnungsbedürftig, aber ich kann wieder richtig gut lesen. Das kommt schon fast einer Offenbarung gleich, als ich beim Optiker die Brille das erste Mal aufsetze.
Eine Sonnenbrille habe ich auch gleich mit bestellt. Der Sommer kann also kommen.

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Gelesen 04/22

tot. Der dunkle Turm – Steven King

Ich bin bekennender King-Fan, gefühlt schon seit ich Buchstaben in eine richtige Reihenfolge bringen kann. Ich habe (fast) alles gelesen, was es von ihm zu lesen gibt. Nur die Kurzgeschichten habe ich mir meist gespart. Da stehe ich nicht so drauf.
Und um die Fantasy-Saga um den Dunklen Turm habe ich auch immer einen großen Bogen gemacht. Ich weiß gar nicht genau wieso. Vielleicht weil ich immer den Eindruck hatte, die Romane hätten was von einem endlosen Western. Sicherlich gibt es ganz viele Motive dieses Genres, die in den Romanen vorkommen, aber eigentlich liest es sich wie ein Endzeit Roman, gepaart mit einer gehörigen Portion Fantasy.

Nachdem die Teile nun alle in Skoobe zu lesen sind, habe ich mich also in 2022 aufgerafft, und mich an den ersten Band („Schwarz“) heran gewagt.

Wie so oft bei Stephen King, entwickelt sich die Geschichte langsam. Und man weiß am Anfang nicht immer ganz genau, worauf der Meister hinaus will oder was er einem mit manchen Begebenheiten sagen will. Oftmals liegt die Erklärung in der Mitte oder sogar erst am Ende des Buches und man braucht Durchhaltevermögen um die Großartigkeit der Geschichten zu begreifen (nicht immer, „Die Arena“, „Das Bild“ oder „Friedhof der Kuscheltiere“ haben mich z.B. sofort gefesselt, während es bei „Es“ oder „Shining“ etwas länger gedauert hat) .

So ähnlich ist es auch beim Zyklus um den „Dunklen Turm“. Bereits in den Rezensionen war zu lesen, dass die ersten beiden Bände eher schleppend daher kommen.
Tatsächlich muss ich sagen, dass ich diese eigentlich ganz gerne gelesen habe, sie mich aber nicht unbedingt in Begeisterung versetzt haben. Sie waren spannend und wie immer mit so viel Fantasie und klugen Worten gefüllt, dass es grundsätzlich ein Fest ist King zu lesen. Aber hinterher war ich mir immer nicht ganz sicher, ob ich denn nun weiterlesen soll.
Während man im ersten ein bißchen was über den Revolvermann Roland, seine Vergangenheit und seine Besessenheit vom Dunklen Turm erfährt, erlebt man im zweiten, wie er seine Gefährten aus dem New York der 80er (Eddie) und 60er Jahre (Odette-Detta-Susannah) in seine Parallelwelt „herüber zieht“.

Aber im dritten Band „tot.“, den ich heute beendet habe, nimmt die Story so langsam richtig Fahrt auf. Ich stolperte von Herzrasen zu Herzrasen (die Szene, wie Jack versucht aus der Geistervilla durch das Tor in Rolands Welt zu kommen … ich habe immer noch feuchte Hände), verstand zwar auch noch nicht alles, was der Autor da angedeutet hat und wie auch bei den anderen beiden Bänden endet die Geschichte mit einem Cliffhanger.
Dieser Band las sich wie eine meiner heißbeliebten Dysthopien und endet in der zerstörten Stadt Lud, die ein bißchen an New York erinnert. Hier werden meisterhaft verschiedene lose Enden miteinander verknüpft und ich bekomme langsam eine Ahnung, worum es eigentlich geht (auch wenn ich noch keine Vorstellung habe, was der Dunkle Turm denn nun genau sein soll … außer einem Turm natürlich).

Insgesamt gibt es acht Bände. Steven King selbst bezeichnet die Dunkle-Turm-Saga als sein wichtigstes Werk und er fügt auch jedem Band ein kurzes Vorwort hinzu, in dem er die bereits gelesenen Bände noch einmal kurz zusammenfasst und dem Leser noch ein paar nette Worte mit auf den (Lese)Weg gibt. Laut eigenen Angaben hat er 30 Jahre gebraucht um den Zyklus zu beenden. Unfassbar!

Ich vermute, ich werde nun immer schneller in die Welt des Revolvermanns Roland Deschain von Gilead und seiner Gefährten Eddie, Susannah und Jack hineingesogen werden und die nächsten Bände wie im Fieber verschlingen.
So ist das nämlich mit Steven King: Man fängt an zu lesen und wähnt sich sicher in seinem Lesesessel und am Ende kann man kaum noch Luft holen vor lauter Spannung.

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12 von 12 im April 2022

Ins Leben gerufen hat diese Aktion Caro von Draußen nur Kännchen.
Das Prinzip ist schnell erklärt: Immer am 12. eines Monats macht man jede Menge Fotos und dokumentiert so seinen Tag.

Der 12. April war gestern. Ein Dienstag. 5 Tage nach dem Geburtstag von Miss Allerliebst und 2 Tage vor dem des Fräulein Wunders.

Der Tag beginnt wie meist erst einmal mit Arbeiten im Homeoffice. Nach meinem Urlaub nächste Woche wird bei uns die 50/50 Regelung eingeführt, das bedeutet, ab da bin ich 2 Tage zu Hause und 2 Tage im Büro. Hätte ich es mir backen können, hätte ich es genau so gemacht.
Erste Amtshandlung ist morgens erst einmal, dass der tolle Mann sein Equipment in die Küche räumt, während ich mir die erste Kanne Tee koche und mich dann anmelde.

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Das war der März 2022

Der März beginnt mit dem positiven PCR Ergebnis des Fräulein Wunders. Immerhin erspart ihr dies die noch anstehende Boosterimpfung. Nach Genesung ist das Kind damit vollständig geimpft.

Zwei Tage später zeigt sich auch bei mir der Hauch eines zweiten Striches. Inzwischen fühle ich mich auch kränklich, habe Husten und Schnupfen. Der Test am nächsten Tag ist dann ganz eindeutig positiv und meine Symptome auch.
Den PCR-Test schenke ich mir. Lasse mich aber nach einigem Hin und Her überlegen dann doch die Woche krank schreiben. Es fühlt sich dann halt doch wie ne dicke Erkältung an.

Um uns zu beschäftigen versuchen wir mit Miss Allerliebst Pop-It Smarties-Schokolade herzustellen. Das scheitert dann beim Herauslösen. Das gute Stück zerbröselt in viele, viele Einzelteile. Schmecken tut es trotzdem und schön bunt ist es noch dazu.

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Gelesen 03/22 (Teil 2)

Denn keiner ist ohne Schuld – Elizabeth George

Dies ist bereits der 6. Inspector Lynley Roman, den ich gelesen habe. Die Bücher sind immer sehr umfangreich und ich habe an diesem jetzt so lange gelesen wie an zwei der bisherigen Romane in diesem Monat zusammen.
Was ich an den Lynley Romanen so liebe, ist die Beschreibung von England, die Charaktere, die Gepflogenheiten, das Land und die Leute. Das versteht Elizabeth George meisterhaft. Zudem begleitet man die Protagonisten auch hier über Jahre, lernt sie besser kennen, ist dabei wenn sie sich verlieben, streiten, sich trennen oder wie in Sargent Havers Fall, der Vater stirbt und die Mutter an Demenz erkrankt.

Die Kriminalfälle sind immer sehr eigen. Auch hier wird immer sehr viel ermittelt, befragt und recherchiert . Die Action gibt es wenn, dann meist am Schluss. Trotzdem leben die Bücher, sind spannend und nachvollziehbar.
Das einzige Manko ist vielleicht, dass man es immer mit sehr vielen Protagonisten, also auch mit sehr vielen britischen Namen zu tun hat. Da ist es manchmal schwer, den Überblick zu behalten.
Trotzdem fällt es mir hier leicht gemeinsam mit dem Inspector und seinen Unterstützern auf Mörderjagt zu gehen und selten komme ich vor ihm auf die Lösung, bin aber trotzdem immer nahe dran.

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Home, sweet Home – Joy Fielding

Wie ich der Danksagung entnehmen durfte, ist dies das 29. Buch, das diese großartige Autorin geschrieben hat. Ich bin neidisch.
Mit „Lauf Jane, lauf“ hat damals alles angefangen. Seitdem gab es gute, weniger gute und sehr gute Romane von ihr zu lesen.
Ich würde behaupten, dieser hier ist einer der sehr guten. Ich wollte das Buch überhaupt nicht aus der Hand legen.

Frau Fielding beleuchtet in diesem Buch das Leben in der Straße einer typischen Vorstadtsiedlung. Fünf Häuser reihen sich am Wendehammer einer Sackgasse aneinander. Fünf Familien, die jede ihr eigenes Päckchen zu tragen hat.
Zentrale Figur ist Maggie, die laut Klappentext „nach einem traumatischen Erlebnis“ in das Haus zieht. Das traumatische Erlebnis spielt allerdings nur am Rande eine Rolle. Vielmehr geht es darum, in die Abgründe hinter den Haustüren zu schauen. Nichts ist so idyllisch, wie es scheint. Dabei wirkt nichts davon übertrieben oder an den Haaren herbei gezogen.

Anders als sonst entwickelt sich hier nicht eine stringente Handlung, der wir folgen. Vielmehr verweben sich die Geschichten der Familie zu einem bunten Teppich aus Schicksalen und man folgt mal dem einen, mal dem anderen und sieht die Verbindungen, die ganz langsam entstehen.
Ebenfalls im Klappentext wird von einem Schuss berichtet, der fällt und als er dies schließlich tut, ist das doch sehr überraschend.

Aus Sicht einer Autorin, die gerade ihre Schwierigkeiten hat in den Schreibfluss zu kommen, ist dieses Buch der Wahnsinn. Wie Joy Fielding es sprachlich schafft, in jedes Haus und die darin lebenden Charaktere hinein und hinaus zu zoomen, so dass man als Leser nie den Faden verliert und die Bilder ständig vor Augen hat, ist wirklich großartig.
Als Leseratte die ich nunmal bin, fühlte ich mich bestens unterhalten und habe mit Herzklopfen an der ein oder anderen Stelle mitgefiebert.

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Gelesen 03/22 (Teil 1)

Abgrund – Katharina Peters

Dies ist bereits der 6. Band rund um die Kriminalpsychologin Hannah Jakob, den ich gelesen habe.
Hannah Jakob ist beim BKA Spezialistin für vermisste Frauen und Kinder und schaltet sich immer wieder in entsprechende Fälle im ganzen Land ein. Ihr besonderes Talent, sich jedes Gespräch wortgetreu merken zu können, ist ihr dabei eine große Hilfe, genau so wie ihr Hund Kotti, der sie überall hin begleitet und die verschiedenen Ermittler, die ihr in jedem Band zur Seite stehen.

Die Fälle sind alle besonders und intelligent aufgebaut. Das mag ich, wenn nicht in Klischees geschrieben wird und die Handlung erst einmal undurchsichtig bleibt, bis sie sich nach und nach vor den Augen des Lesers entfaltet.

Wer auf gut durchdachte Krimis und lebendige weil nachvollziehbar und mit Ecken und Kanten ausgestattete Charaktere steht, ist hier auf jeden Fall an der richtigen Adresse.

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In seinen Händen – Harlan Coban

Harlan Coban habe ich bereits im letzten Jahr als Leseempfehlung ausgesprochen. Damals vertiefte ich mich in die Reihe des Sportagenten Myron Bolitar, der so ganz nebenbei auch noch Kriminalfälle löst.

Da ich die Serie inzwischen durch habe, widme ich mich nun nach und nach den restlichen Romanen, die dieser überaus produktive Schriftsteller geschrieben hat.

„In seinen Händen“ spielt in der vordergründig so perfekten Vorstadt-Idylle, aus der die 17 jährige Haley McWaid plötzlich spurlos verschwindet. Gleichzeitig wird der Sozialarbeiter Dan Mercer in einer Fernsehshow der Pädophälie überführt.
Die verantwortliche Fernsehreporterin beginnt jedoch an diesem Vorwurf zu zweifeln (reichlich spät aber was soll’s) und stellt Nachforschungen an. Damit bringt sie einen Stein ins Rollen, der nicht nur Dan das Leben kostet, sondern am Ende auch ihre Existenz bedroht.

Ich mag es einfach, wie es Harlan Coban versteht, eine atmosphärisch dichte Story zu kreieren und dabei immer wieder skurrile Charaktere zum Leben erweckt. Gleichzeitig versteht er es, auch Charaktere aus der Myron Bolitair Reihe in den Büchern unterzubringen. In diesem feiern wir ein Wiedersehen mit Win und Heather Crimstein.

Ich versuche mir die noch verbliebenen Bände aufzusparen und dazwischen immer zwei bis drei andere Autoren zu lesen. Seine Bücher sind einfach soooo gut, aber eben endlich.

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