Nun ist es gut einen Monat her, dass ich mit dem täglichen Shred aufgehört habe. Inzwischen habe ich mir einen neuen, sportlichen Rhythmus gesucht, der aber, wenn ich den Zahlen glauben mag, nicht ganz so effektiv ist. Aber der Reihe nach.

Inzwischen lege ich wieder viel mehr Wert aufs Laufen. Und da ich mir nicht mehr vorstellen kann, mit Kinderwagen zu joggen, muss ich Tage wählen, an denen die Kinder betreut sind. So hat es sich eingebürgert, dass ich mittwochs nach der Arbeit und samstags oder sonntags Morgens laufen gehe. Dann auch gerne mal 10 Kilometer, die laut meiner Laufapp unglaubliche 700 Kalorien verschlingen.

Zusätzlich versuche ich zwei Mal die Woche DVD-Sport zu betreiben. Angefangen habe ich mit dem Bauch-Beine-Po Workout. Das ist durchaus anspruchsvoll, fordert mich aber anders als die 30 Minuten Shred. Irgendwie hatte ich nach BBP nicht so dieses „Ausgepowert-Gefühl“. Ist ja aber klar, da sich das BBP auf Kraft und Shred viel auf Ausdauer konzentriert.
Außerdem erscheinen mir manchmal 50 Minuten Workout für BBP sehr lang. Lang im Sinne von „eigentlich habe ich keine Zeit dafür, weil ich noch dies oder jenes machen müsste“. Inzwischen habe ich es aber eigentlich ganz lieb gewonnen. Ich komme jedenfalls genau so ins Schwitzen, wie bei meinem 30 minütigen Shred.
Ich habe irgendwann dann die Extrem-Shred-DVD ausprobiert. Der Anfängerkurs hat mich allerdings nicht überzeugt. Zum einen hörten die Übungen irgendwie immer dann auf, wenn sie anfingen anstrengend zu werden und zum anderen sind da Übungen dabei, die ich koordinationstechnisch gar nicht hinbekomme. Boxen zum Beispiel: Jeder Arm führt einen anderen Schlag aus und es ist sehr schlecht zu erkennen, wie der nun richtig geführt wird. Hier hätte ich mir einfach ein bißchen mehr Erklärung oder eine Anleitung in Zeitlupe gewünscht.
Da ich dadurch etwas gefrustet war, habe ich die Fortgeschrittenen-Variante bisher noch nicht ausprobiert. Kommt sicherlich irgendwann.

Am liebsten greife ich also auf ein Level meines 30 minütigen Shred Programmes zurück. Das geht schnell, ist effektiv und die Übungen sind mir vertraut. Meist sind diese montags und freitags an der Reihe, so dass ich mehr oder weniger jeden zweiten Tag Sport mache. Wer hätte das vor einem halben Jahr gedacht?

Sobald die Temperaturen draußen wieder erträglicher wurden, habe ich auch wieder mehr bzw. anders gegessen. Abends überkommt es mich immer öfter und ich greife mal zu Gummibärchen oder leere mit dem tollen Mann eine ganze Packung Salzstangen. Auch gönne ich mir zwischendurch auch mal etwas Süßes, wie am Dienstag ein leckeres Stück Kuchen oder mal ein Eis oder einen leckeren Nachtisch. Von daher schwankt die Waage mal rauf und mal runter, aber sobald ich wieder mehr darauf achte, was ich esse (weniger süß, mittags mal nen Salat), kriegt sie sich sofort wieder ein.

Die Werte sind diesmal dann auch erwartungsgemäß nicht ganz so überragend wie sonst (wenn man bedenkt, dass das diesmal vier Wochen und keine zwei waren). Immerhin ging kein wichtiger Wert nach oben, das ist ja schonmal was und wenn man bedenkt, dass ich die letzten 7 Tage vier Mal essen war, erscheint das ja alles auch noch in einem anderen Licht ;).
Die Waage zeigt erfreuliche 1,3 Kilo weniger und ist damit das erste mal unter 70 gefallen. Yeah! Oberarme haben 0,5cm mehr und der Brustumfang ist um 1 cm angestiegen. Hier kann man auch durchaus Messfehler vermuten. Wobei natürlich die Arme, gerade bei BBP, sehr gefordert sind.
Taille hat weitere 2 cm verloren, Hüfte 1,5 cm und Po 1 cm. Die Oberschenkel sind diesmal der Spitzenreiter mit phänomenalen 2,5 cm weniger (wenn man bedenkt, dass sie die zwei Monate davor insgesamt nur 0,5 cm verloren hatten).

Insgesamt bin ich also mehr als zufrieden und bin doch positiv überrascht, dass die Werte weiterhin nach unten gehen. Ich bleibe also weiterhin dabei und überlege schon Strategien für den Winter. Denn da ist abends laufen gehen wegen der führen Dunkelheit wahrscheinlich weniger angesagt. Ich werde berichten.

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