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Dienstag Tag 11

Der letzte Tag unserer Seereise ist angebrochen. Bis 10:00 Uhr müssen die Kabinen geräumt sein, also sind wir heute etwas früher bei Lachsbrot und Joghurt. Noch bevor der tolle Mann allerdings den ersten Bissen nehmen kann, ertönt es plötzlich aus den Bordlautsprechern: „Passagiere aus Kabine 328, bitte kommen Sie zur Rezeption auf Deck E“. Kabine 328? Das sind wir!
Der tolle Mann geht, während ich auf seinen Lachs aufpasse und beinahe vor Neugier platze.
Er bleibt beunruhigend lange weg. Als er schließlich wieder kommt berichtet er, dass der hintere, linke Reifen unseres geliebten Wagens platt war (wir mussten bereits unterwegs immer mal wieder Luft nach füllen) und er somit im Frachtraum des Schiffes bei gefühlten 70 Grad mal eben den Reifen wechseln musste. Mein Held!
Um 14:30 Uhr erreicht das Schiff unseren Zielhafen Bergen. Bis dahin haben wir „den Schumacher“, eine sehr enge Stelle auf See durchfahren, noch mehr wirklich schöne und wunderbar als Bildschirmhintergrund geeignete Fotos geschossen und etliche Seiten des Krimis gelesen.

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Sonntag Tag 9

Während ich noch im Bad stehe und mir die Zähne putze, hält der tolle Mann bereits fest, wie wir um 9:20 Uhr zum zweiten Mal auf dieser Reise den Polarkreis überqueren.

Zum Frühstück gibt es heute eine leckere, noch warme Waffel mit Erdbeermarmelade. Die See hat sich wieder beruhigt, das Wetter wechselt wie eigentlich jeden Tag zwischen Sonne, Regen, Wind und Nieselregen.
Um 12:30 Uhr legt das Schiff in Somdnessjoen an und wir entschließen uns zu unserem ersten und einzigen Landgang. Die Stadt hat wenig zu bieten, aber das Wetter ist gut und irgendwie ist es schön, zwischendurch mal wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren.

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Freitag Tag 7

Ein ganzer Tag ohne Aus- und Einpacken liegt vor uns. Nach einem reichhaltigen Frühstück in einem gemütlichen Speisesaal, machen wir uns auf in die Stadt.
Wir haben gestern noch versucht den genauen Anlegeort unseres Schiffes zu finden, wurden aber leider nicht fündig, so dass wir es heute im Licht des Tages noch einmal versuchen. Leider mit demselben Ergebnis. Auskünfte von Passanten und der dann doch noch gefundenen Touristinfotafel bleiben vage und so hoffen wir einfach auf das beste für morgen.
Tatsächlich steigen wir auch heute wieder in den Wagen und begeben uns auf eine kleine, gemütliche Rundfahrt an einem der Fjorde entlang.
Bis an die Landspitze führt uns unser Weg. Ein wunderschöner Ausblick auf das Wasser und die dahinter liegenden Berge erwartet uns nach einer kleinen Kletterpartie über Stock und Stein.

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Mittwoch Tag 5

Heute aus Mangel an Geschirr kein Tee zum Frühstück, deshalb sind wir bereits um 9:45 Uhr unterwegs. Der Polarkreis lockt. Es regnet immer noch, teilweise recht heftig. Je näher wir dem Polarkreis kommen, umso kärger wird die Landschaft. Erst noch ein paar verkrüppelte Birken und Kiefern, dann nur noch Gras in allen Schattierungen von orange bis braun, bis hin zu grauem Fels.
Um 11:30 Uhr erreichen wir dann das erste Etappenziel. Das kleine Polarkreiszentrum scheint sich als halbe Kugel auf den kargen Fels zu ducken, um uns herum die reine Mondlandschaft und auf dem riesigen Parkplatz ein einziges Auto und ein Motorrad. Das arme Schwein.
Als wir aussteigen regnet es (wer hätte es gedacht) immer noch. Die Temperatur liegt bei 4 Grad, doch der beißende Wind lässt es noch kälter erscheinen. Trotzdem machen wir uns tapfer auf zum Fototermin.

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Montag Tag 3

Um 10:00 Uhr geht es weiter Richtung Westen nach Grotli bzw. Dalsnibba. Immer wieder kommt dieses Alpen-Gefühl auf. Berge, Felsen, Schnee, Seen … man weiß gar nicht, wo man zu erst hinschauen soll. Das Wetter ist morgens wunderbar sonnig und zieht sich zum Nachmittag hin immer weiter zu.

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Über sie habe ich das hier gefunden und mich sofort zum Mitmachen berufen gefühlt. Aufgerufen wird dazu, sein schönstes Urlaubsfoto zu veröffentlichen. Und damit nicht genug, winkt auch ein wundertoller Preis: Das schönste Foto wird auf Leinwand gepresst.
Und damit ihr auch einmal etwas anderes als Fräulein-Bilder zu sehen bekommt (und weil sich dieses Motiv sehr gut als Leinwand an unserer Wohnzimmerwand machen würde), habe ich das hier ausgewählt:

(Für vollen Genuss bitte klick auf das Bild)

Das Foto ist 2007 in Norwegen entstanden. Es zeigt eine der vier Brücken der bekannten Atlantikstraße, die mehrere kleine Inseln miteinander verbindet. Nachdem wir bei unserem Schweden-Motorrad-Urlaub 2002 ein paar Tage in Norwegens Süden zugebracht hatten, war dem tollen Mann und mir klar, dass wir unbedingt in dieses wundervoll raue Land mit der atemberaubenden Landschaft zurück kommen müssen. Fünf Jahre haben wir gebraucht (Lustgewinn durch Triebaufschub), haben Routen und mögliche Transportwege geplant und verbrachten schließlich zwei Wochen im Auto und auf dem Schiff. Unglaublich, dass zu diesem Zeitpunkt an unser Fräulein Wunder noch gar nicht zu denken war.

Im Zuge der Bildersuche für den Wettbewerb, bin ich auch wieder auf unser Urlaubstagebuch gestoßen. Wer also Lust hat, einen knappen (aber dennoch einige Seiten umfassenden) Reisebericht zu lesen und sich dazu ein paar Bilder anzusehen, der kann jetzt gerne weiterlesen. Dem Rest danke ich an dieser Stelle ganz herzlich für die Aufmerksamkeit.

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