• In der letzten Woche haben wir gleich zwei Mal Urlaub gebucht. Grundsätzlich mag ich das Planen von Urlauben nicht. Es macht mir keinen Spaß mich durch das WorldWideWeb zu wühlen oder Kataloge zu wälzen um nach dem für uns passenden Angebot zu schauen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich vorher gar nicht genau sagen kann, was ich wirklich will.
    Und so übernimmt der tolle Mann meist die undankbare Aufgabe, verbringt Abende und Nächte damit geeignete Angebote zu sichten und sie mir dann zu präsentieren. Und meist ist mir dann irgendein Aspekt des Ganzen nicht genehm. Der hat es also auch nicht gerade leicht mit mir.
    Und dennoch: Für dieses Jahr haben wir urlaubsmäßig richtig toll zugeschlagen. Nach Fastnacht fahren wir mit den Kindern in den Thüringer Wald in ein Hotel mitten im Schnee (hoffentlich) und einem Schwimmbad und leckerer Halbpension und hoffentlich ganz viel Erholung und Familienplüsch.
    Im Sommer hingegen besteigen wir das erste Mal als Familie ein Flugzeug. Nach etlichem Hin und Her und der Feststellung, dass zwei von drei Reisebüros, die wir zur Planungsunterstützung herangezogen haben, unseren doch eher geringen Ansprüchen nicht gerecht wurden, haben wir 10 Tage Andalusien gebucht. In einem Family-Club-Hotel mit AllInclusiv (Alkohol erst ab 10.30 Uhr, ich hoffe, wir überleben das), Poollandschaft, Poolbar, Kinderbetreuung, Sandstrand vor der Tür und Sevilla und Gibraltar in Reichweite. Ich freu mich wie ein Schnitzel. Denn warum auch immer, ist so eine Pauschal-Flugreise ein noch unerfüllter Traum von mir. Ich bin demnach schwer gespannt.
  • Bereits Anfang Januar habe ich wieder mit meinem Shred-Programm begonnen. Nachdem ich im Dezember nur noch gefuttert und nix mehr sportmäßig getan habe (am letzten Abend tatsächlich eine ganze Tafel Schokolade, das habe ich, glaube ich, schon seit Jahren nicht mehr gegessen), war das dringend nötig.
    Heute morgen habe ich den 3. Tag von Level 3 absolviert und bin erschüttert, wie brutal dieses Level ist. Irgendwie hatte ich das vergessen (oder verdrängt). Das ist also nur hinterher schön. Währenddessen stöhne und schnaufe ich, leide Schmerzen und schwitze mehr, als in den beiden vorangegangenen Leveln zusammen.
    Verblüfft hat mich, dass ich diese eine spezielle Übung (deren englischen Namen ich natürlich nicht weiß), bei der man sich im Liegestütz auf seine Hanteln stützt und dann abwechselnd erst die Hantel und dann das Bein hebt, bei meinem ersten Trainingsdurchgang im September nie geschafft habe und sie heute, ich möchte fast sagend spielend, bis zum Schluss durchhalte. Wo auch immer diese Muskeln in meinem Allerwertesten herkommen mögen: Herzlich Willkommen.
    Und wie schon das letzte Mal bin ich absolut begeistert, was dieses Training mit meinem Körper macht. Ich habe mich diesmal nicht gemessen. Ich schätze, weil es mich zu sehr deprimiert hätte nach der Fresserei im Dezember festzustellen, wie sehr ich mir meinen Körper „verhunzt“ habe. Aber ich habe ja Augen und einen Spiegel und das alleine ist diesmal absolut ausreichend.
    Ich spiele sogar ernsthaft mit dem Gedanken, mir für den Sommerurlaub einen (oder mehrere) Bikini zu kaufen. Heftig, ich weiß.
  • Die Kinder sind in letzter Zeit extrem ausgeglichen und lieb zu einander. Mir geht jedes Mal das Herz auf, wenn sie gemeinsam spielen. Meist kommt das Fräulein Wunder vom Kindergarten nach Hause und fragt dann Miss Allerliebst „Wollen wir Pferde/Eiskönigin/Autos/Fillys/Lego spielen“ und von Miss Allerliebst kommt dieses wie selbstverständliche „Jaha“ und dann sind die zwei für eine gute Stunde beschäftigt und man hört keinen Mucks. Eine Phase, ich weiß, aber eine gute. Die muss man ja auch mal erwähnen.
  • Der tolle Mann weilt dieses Wochenende auf der „Erlebnis Motorrad Messe“ und so gestalten wir drei Mädels unsere Tage alleine. Freitag waren wir Schwimmen. Es ist so schön zu sehen, wie sehr die beiden das Wasser lieben. Durch die Schwimmflügel habe ich auch keine Bedenken mit beiden im Wasser zu sein. Sie hüpfen und schwimmen und lassen sich treiben und genießen einfach die Schwerelosigkeit. Gegen Ende haben wir dann gemeinsam die Wasserrutsche entdeckt und ab da gab es kein Halten mehr.
    Am Anfang bin ich noch mit Miss Allerliebst auf dem Schoß gerutscht, aber irgendwann erklärte sie dann sie sei ja ein „großes Mädsen“ und könne jetzt alleine rutschen. So cool! Ich saß also dann irgendwann nur noch unten am Beckenrand und wartete darauf, dass die beiden unversehrt von der Rutsche wieder ausgespuckt wurden. Es folgten unzählige Ermahnungen auf dem nassen Schwimmbadboden nicht zu rennen (die tatsächlich nach dem 100.000 Mal und etlichen beinahe-Ausrutschern Wirkung zeigten), bevor sie wie der Blitz die Treppe rauf huschten um sich erneut in die Tiefe zu stürzen.
    Miss Allerliebst hörte man immer schon von weitem, weil sie freudig vor sich hin schrie, das Fräulein Wunder machte das eher würdevoll leise. Aber wie sie da so Hand in Hand davon dackelten war wirklich herzerwärmend.
  • Miss Allerliebst hat sich indes angewöhnt, sich unter der Woche, wenn das Fräulein Wunder im Kindergarten weilt, so ab elf in ihr Kinderzimmer zurückzuziehen. Nicht selten verkriecht sie sich nach einer Weile mit einem guten Hörspiel in ihr Bett und schläft dabei ein, aber manchmal verbringt sie auch einfach nur zwei Stunden spielend (was auch immer sie dann tut, ich bin ja nicht dabei) und wenn ich nicht ab und an nach ihr sehen würde könnte man meinen, sie sei gar nicht da. Ein Traum!
    Das Fräulein Wunder wurde hochoffiziell zu ihrer ersten Kinderfreizeit über Ostern eingeladen. Drei Übernachtungen in einer Jugendherberge mit täglichem Programm und Ausflügen. Noch ist ihr das alles zu viel und zu lang und zu unheimlich, aber alleine, dass sie persönlich mit einer handgeschriebenen Karte eingeladen wurde, macht sie stolz wie Oskar. Und mich auch. Hi,hi.
  • Auch wenn ich es auf Facebook bereits kundgetan habe, möchte ich doch nicht versäumen auch hier darauf hin zu weisen, dass der tolle Mann mich zu der Kinovorstellung der Backstreet Boys Dokumentation „Show ‚em what you’re made of“ begleiten wird.
    Am Anfang dachte ich ja, es wäre ein Scherz als er meinte, er würde mitkommen (weil ich vorher etwas rumgepienst hatte, dass ich wahrscheinlich niemanden finden würde, der sich das mit mir ansehen möchte, da die Freundinnen, die bei dem Thema ähnlich verrückt sind wie ich, zu weit weg wohnen). Aber inzwischen hat er mich davon überzeugt, dass er nicht etwa deshalb mitgeht, um sich über das alles lustig zu machen, sondern um diesen ganzen Hype und damit auch mich etwas besser verstehen zu können (wird er wahrscheinlich nicht, aber die Geste zählt :D). Ich weiß nur noch nicht, wie ich das verkraften soll, wenn AJ auf der großen Leinwand vor mir erscheint, ich ihn anschmachten will und mir dann klar wird, dass mein Mann neben mir sitzt. Es wird auf jeden Fall für uns beide eine ganz neue Erfahrung.
  • Wir bangen immer noch um den Kindergartenplatz ab April für Miss Allerliebst. Im Moment herrscht akuter Personalmangel in der Einrichtung und somit wird es wohl schwierig werden, die Miss noch unterzubringen. Leider. Oder auch nicht, wie man es nimmt. Ich bekomme dadurch die Gelegenheit, noch etwas länger zu Hause zu bleiben, was ich (so mal ganz im Vertrauen ;)) nicht das schlechteste finde.
    Eine Mail an die Agentur für Arbeit zwecks Termin, weil ja dann auch meine Elternzeit enden würde und ich auf Jobsuche gehen muss, blieb bisher unbeantwortet. Fängt ja schonmal gut an. Das ist noch so ein Thema, das mir etwas im Magen drückt und das ich unbedingt angehen muss.
  • In dieser Woche haben wir das Fräulein Wunder offiziell in der Schule angemeldet. Mich beschleicht dabei immer so ein gemischtes Gefühl. Auf der einen Seite ist es großartig zu sehen, wie groß und selbstständig das Fräulein bereits ist. Sie traut sich inzwischen so viel zu und ist sowas von bereit die nächste Stufe zu erklimmen und ein richtiges Schulkind zu werden. Für sie ist es definitiv eine gute Sache in die Schule zu kommen.
    Aber gleichzeitig ist da eben dieses Gefühl des Loslassen (müssen) und damit natürlich auch wieder ein Stückchen weniger Beschützenkönnen. Noch dazu verkompliziert so ein Schulbesuch natürlich auch die Freizeitgestaltung. Ich schrieb ja bereits über meine Bedenken.
    Gott sei Dank bin ich ja so ein Mensch, der Dinge ganz gut auf sich zukommen lassen kann. Zumindest das Thema Schule bereitet mit (noch) keine schlaflosen Nächte.

Hach, einmal angefangen fallen mir so viele Dinge ein, die kürzlich passiert sind. Ich hoffe, ihr seid vor Langeweile noch nicht eingeschlafen.

  • Am Mittwoch zum Beispiel, waren die Mädels wie immer im Chor. Von halb drei bis drei singen die Kindergartenkinder, danach eine halbe Stunde die Grundschulkinder und anschließend findet bis fünf ein Kindernachmittag statt. Da wird dann gebastelt oder gespielt oder sonstige, tolle Sachen gemacht. Das Fräulein Wunder hatte sich schon ein paar Mal überlegt, dass sie da gerne hingehen möchte, aber das würde dann bedeuteten, dass sie noch eine halbe Stunde (ohne Schwester oder Mama) singen und danach auch noch alleine zu diesem Kindernachmittag muss. Bisher schreckte sie davor noch zurück.
    Diesen Mittwoch verkündete sie dann nach der halben Stunde Singen, sie würde jetzt dann doch noch bleiben, mit den Großen weitersingen und anschließend in den Kindernachmittag gehen. Ich war total verblüfft, erklärte ihr, wie cool das sei und wie toll ich das fände, hakte aber noch einmal nach, ob ihr bewusst sei, dass ich jetzt mit Miss Allerliebst nach Hause müsse, weil ich zur Arbeit muss. Ja, ja, alles kein Problem. Und dann schob sie noch nach „Die machen nämlich heute im Kindernachmittag Pizza!“ und grinste von einem Ohr zum Anderen. Hach, das ist meine Tochter! Essen zieht einfach immer.
  • Abschließend hier noch der Zwischenstand von unserem Anbau: Wir haben eine neue Decke in der Küche, alle Wände und Decken sind verputzt, die Elektrik ist installiert (bis auf den einen Rolladen, der nachgeliefert wurde und die Dunstabzugshaube, die irgendwann aus Versehen abgeklemmt wurde), die Fußbodenheizung funktioniert inzwischen perfekt und letzte Woche wurde auch die Decke außen über der Treppe in den Garten gedämmt, damit endlich der Boden im Schlafzimmer oben abtrocknen kann.
    Jetzt fehlen also noch die Böden und die Türen. Nächste Woche werden noch ein paar Reste verputzt, die Böden kommen (hoffentlich) nach unserem Urlaub und dann können wir Mitte März (da hat der tolle Mann dafür Urlaub genommen) alles verputzen (Dekorputz), streichen und umräumen.
    Mittlerweile ist die Behelfslösung so sehr Alltag geworden, dass es mir ganz normal vorkommt. Ich schätze, an den vielen Platz, den wir am Ende im Wohnzimmer wieder haben werden, muss ich mich dann erst wieder gewöhnen. Und ich freue mich tatsächlich darauf, am Ende alles endlich wieder richtig zu putzen und nicht mehr diesen feinen Staub überall zu haben.
    Ein Ende ist also in Sicht. Halleluja.
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Urlaub! Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr ich mich darauf freue. Das Fräulein Wunder ist ja der Meinung, der Urlaub letztes Jahr auf dem Reiterhof wäre der schönste ihres kurzen Lebens gewesen. Für den tollen Mann und mich war es der schrecklichste in unserem doch schon recht langen Leben. Ein zu kleines Zimmer (wir lagen nebeneinander wie die Ölsardinen), zwei Kinder, die keinen Rückzugsort hatten und von daher extrem aufgedreht waren, eine Essenssituation, wie ich sie nicht mehr haben möchte und auch der Hof war für Miss Allerliebst damals eher ungeeignet. Dazu relativ wenig andere Spielmöglichkeiten (außer den Pferden natürlich).

Deshalb galt dieses Jahr der Spruch „Bloß kein zweites Sauerland!“. Wir haben uns nun für einen Kinderbauernhof mit echtem Kuhstall und Spielscheune und Spielplatz und jeder Menge Fahrgeräten und, und, und entschieden. Außerdem haben wir eine Ferienwohnung gebucht, damit wir Platz haben und selbst entscheiden können, ob ein Essengehen am Abend mit den Kindern sich lohnt oder eher zur Katastrophe wird und wir zu Hause bleiben.

Nach fünf Nächten fahren wir weiter und treffen uns mit meinen Eltern und meiner Tante und meiner Cousine (inkl. der restlichen Familienmitgliedern, u.a. zwei Kindern in etwa in dem Alter wie das Fräulein und Miss Allerliebst) in einem tollen Hotel mit allem Zipp und Zapp. Mein Papa schwärmte von 12 Sorten Brot am Frühstücksbuffet und meine Mutter von den Wasserbetten im Ruhebereich der Sauna und ich kann es kaum erwarten, mit dem tollen Mann einen ganzen Tag alleine zu verbringen, weil die Großeltern die Aufsicht übernehmen.

So ist dieses Jahr also für alle etwas dabei. Und ich hoffe, hoffe, hoffe, dass ich ganz viel Laufen kann/werde. Diese Woche war es ja auf Grund von schlechtem Wetter (einmal) und Terminen, Terminen, Terminen (zwei Mal) nicht möglich für mich. Irgendwie fehlt mir da was.

Und Robert, falls du das hier liest, ich habe deine Mail bekommen und wollte mir für die Antwort Zeit nehmen, die ich diese Woche aber leider nicht gefunden habe. Ich finde dich großartig und werde mir nach dem Urlaub Zeit für die Antwort nehmen, ja?

Dann drück ich euch mal alle in Gedanken. Wir sind dann mal weg.

Eigentlich sollte hier ein Eintrag über die Ankunft in der Spießigkeit stehen. Aber das war mir dann irgendwie doch zu mühsam. Stellt euch einfach einen vier Sterne Campingplatz mit 2000 Stellplätzen vor (nachdem wir vier Nächte in Österreich auf einem Ponyhof mit HP verbracht hatten), der zwischen 13.00 und 15.00 Uhr Mittagsruhe hat. Da wird das Wasser in der Poollandschaft abgestellt, die Schranken des Campingplatzes bleiben geschlossen, so dass in dieser Zeit kein Auto fährt und sämtliche Aktivitäten kommen zum Erliegen. Und das schlimmste ist, dass wir das als Familie richtig genossen haben und als angenehm empfanden. Es ist also soweit. Ich darf mich offiziell erschießen.

Ich bin ja nun so eher der Planungsmensch. Demnach wirft es mich jetzt schon etwas aus der Bahn, dass ich heute Abend um 18.00 Uhr beschlossen habe, morgen vormittag mit meinen Eltern und dem Fräulein für fünf Tage zu meiner Oma (also des Fräuleins Ur-Oma) zu fahren.

Das bedeutet, ich muss heute Nacht im Geiste packen, um nichts zu vergessen. Ich habe den Inspektionstermin für unser Auto verschoben, drei Verabredungen für das Wochenende abgesagt (an dem der tolle Mann arbeiten muss, er hat also gar keine Zeit uns zu vermissen) und bin in heller Aufregung.
Normaler Weise kann ich meine Vorfreude und Reisepanik ja auf mehrere Tage, wenn nicht sogar Wochen oder Monate verteilen. Heute also nur eine Nacht.

Und dabei ist es ja nicht so, dass ich irgendwo in die Prärie reise. Da gibt es durchaus auch Supermärkte und Einkaufszentren und überhaupt. Außerdem feiert mein Cousin am Samstag Geburtstag, so dass ich die ganze Familie inklusive Kindheitsfreunde auf einen Schlag zu sehen bekomme. Hach, irgendwie freue ich mich ja schon.

Demnach also hier die nächsten Tage nix neues.

Liebste Grüße

Keks, nach Diktat mit dem Fräulein Wunder verreist

Dienstag Tag 11

Der letzte Tag unserer Seereise ist angebrochen. Bis 10:00 Uhr müssen die Kabinen geräumt sein, also sind wir heute etwas früher bei Lachsbrot und Joghurt. Noch bevor der tolle Mann allerdings den ersten Bissen nehmen kann, ertönt es plötzlich aus den Bordlautsprechern: „Passagiere aus Kabine 328, bitte kommen Sie zur Rezeption auf Deck E“. Kabine 328? Das sind wir!
Der tolle Mann geht, während ich auf seinen Lachs aufpasse und beinahe vor Neugier platze.
Er bleibt beunruhigend lange weg. Als er schließlich wieder kommt berichtet er, dass der hintere, linke Reifen unseres geliebten Wagens platt war (wir mussten bereits unterwegs immer mal wieder Luft nach füllen) und er somit im Frachtraum des Schiffes bei gefühlten 70 Grad mal eben den Reifen wechseln musste. Mein Held!
Um 14:30 Uhr erreicht das Schiff unseren Zielhafen Bergen. Bis dahin haben wir „den Schumacher“, eine sehr enge Stelle auf See durchfahren, noch mehr wirklich schöne und wunderbar als Bildschirmhintergrund geeignete Fotos geschossen und etliche Seiten des Krimis gelesen.

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Sonntag Tag 9

Während ich noch im Bad stehe und mir die Zähne putze, hält der tolle Mann bereits fest, wie wir um 9:20 Uhr zum zweiten Mal auf dieser Reise den Polarkreis überqueren.

Zum Frühstück gibt es heute eine leckere, noch warme Waffel mit Erdbeermarmelade. Die See hat sich wieder beruhigt, das Wetter wechselt wie eigentlich jeden Tag zwischen Sonne, Regen, Wind und Nieselregen.
Um 12:30 Uhr legt das Schiff in Somdnessjoen an und wir entschließen uns zu unserem ersten und einzigen Landgang. Die Stadt hat wenig zu bieten, aber das Wetter ist gut und irgendwie ist es schön, zwischendurch mal wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren.

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Freitag Tag 7

Ein ganzer Tag ohne Aus- und Einpacken liegt vor uns. Nach einem reichhaltigen Frühstück in einem gemütlichen Speisesaal, machen wir uns auf in die Stadt.
Wir haben gestern noch versucht den genauen Anlegeort unseres Schiffes zu finden, wurden aber leider nicht fündig, so dass wir es heute im Licht des Tages noch einmal versuchen. Leider mit demselben Ergebnis. Auskünfte von Passanten und der dann doch noch gefundenen Touristinfotafel bleiben vage und so hoffen wir einfach auf das beste für morgen.
Tatsächlich steigen wir auch heute wieder in den Wagen und begeben uns auf eine kleine, gemütliche Rundfahrt an einem der Fjorde entlang.
Bis an die Landspitze führt uns unser Weg. Ein wunderschöner Ausblick auf das Wasser und die dahinter liegenden Berge erwartet uns nach einer kleinen Kletterpartie über Stock und Stein.

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